Als am 14. Oktober 1806 mit dem Sieg der Franzosen bei Jena und Auerstedt, über die preußische Militärmacht, die Zeit der napoleonischen Fremdherrschaft und die Zeit der sich ausbreitenden Restauration begann, wurde auch Fürstenwalde und  Müncheberg am 25. Oktober von französischen Truppen unter Marschall Davout Spanndau besetzt.
Mit der Siegesparade durch das brandenburgische Tor zog Napoleon am 27. Oktober in Berlin ein. Unter der doppelten Ausbeutung, Kriegskontributionen und durch zusätzliche Aufgaben litten die Städte und Gemeinden.
 

Erst am 13. Februar 1813 konnte die Stadt Fürstenwalde von der napoleonischen Fremdherrschaft durch die russischen Truppen befreit werden. Ein Zeitzeuge ist das Denkmal an der Straße von Gölsdorf nach Eggersdorf. Wie uns mündlich überliefert wurde, steht es nicht mehr an seiner ursprünglichen Stelle. Es wurde Anfang der achtziger Jahre, mit der Genehmigung des Denkmalschutzes am Wegesrand aufgestellt. Dieses Denkmal wurde einem namenlosen tapferen russischen Offizier gewidmet, der am 22.Februar 1813 in einem Gefecht bei Gölsdorf gegen die napoleonische Fremdherrschaft gefallen war. Preußische Waffenbrüder setzten ihm dieses Denkmal.
Kosaken des Generals von Beckendorf griffen ein italienisches Regiment an und verfolgten es über Tempelberg nach Arensdorf, um es zu vernichten. Die Verluste des Feindes waren gross. 20 Offiziere, einige 100 Mannschaften und eine große Menge an Pferden.

In der Völkerschlacht bei Leipzig vom 16. Oktober - 19.Oktober 1813 endete die Herrschaft Napoleons mit einer verheerenden Niederlage. Unter anderem 22.605 Russen und 16.033 Preußen fanden den Tod.

Als Napoleons Truppen am 2. November 1813 den Rhein überschreiten, ist für Deutschland die Besatzungszeit zu Ende.
 

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