In der jüngeren Steinzeit lebten in unserer Heimat (etwa 3.000 v. Chr.) Menschen. Sie gingen zur sesshaften Lebensweise über und lebten von Getreideanbau und Viehzucht. Das Klima war etwas wärmer und trockener als heute.
In den Jahren 1912-14 und 1926 wurden durch die Herren Pastor Heßler, Beerfelde und Dr. Kieselbusch, Berlin, und den Verein "Heimatkunde Fürstenwalde" eine große Anzahl von Funden (beim Dorf Trebus) ausgegraben. Größere Gefäßreste, Scherben und Feuersteingeräte fanden sich zum Teil über eine große Fläche verstreut, dagegen keine Überreste einer späteren Kultur. Auch glückte es, etwas sehr seltenes, für unsere Mark Einzigartiges nachzuweisen: Verkohlte Getreidekörner in Masse eingelagert in der Sandgrube, die sich als triticum compactum, eine Urform des heutigen Weizens feststellen ließen. Gleichzeitig ergab ein sorgfältiges Untersuschen der Grubenwand deutlich sich abhebende, dicht aneinander gereihte kleinere Gruben (Pfostenlöcher). Die Nachricht von diesem bedeutsamen Fund veranlasste den allein in Betracht kommendenden Sachverständigen Dr. Kieselbusch zu sofortigen Nachgrabungen, und die Vermutung wurde glänzend bewiesen, dass es sich hier in der Tat um eine Ansiedlung aus jüngerer Steinzeit handelt. Durch einen Horizontalschnitt wurden neue Pfostenlöcher und Herdgruben nachgewiesen,  aber auch wieder charakteristische Scherben gefunden.
Reich ist auch die weite Umgebung von Fürstenwalde an Funden aus der Bronzezeit (2.000 - 800 v. Chr.). In der Gemarkung Beerfelde entdeckte Pastor Heßler außer einigen Begräbnisplätzen aus dieser Zeit etwa 2km nördlich vom Dorf, östlich neben dem Weg nach Schönfelde Herd- und eine Absollgrube eines bronzezeitlichen Hauses, große zusammenhängende Lehmbewurfsstücke mit Rundholzabdrücken und zahlreichen Scherben von zum Teil sehr großer Gefäße: ebenso wurden 1914 bei Alberts- Busch (800 Meter südlich vom Dorf) Überreste einer Ansiedlung aufgedeckt. Das bei Beerfelde gefundene Gräberfeld setzt sich auf dem nördlichen Teil des Buchholzer Weges fort. Man fand hier ein Grab mit 4 Gefäßen, darunter eine Bucklurne, eine ovale Dose mit Falzdeckel, einem gedrehten Bronzering und einer Nadel (Mitteilungen des Vereins für Heimatkunde des Kreises Lebus, Heft 1. Seite 6).

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