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. Übersicht 2012
 
 
Neue Fahrzeuge für die FFW
Unsere gemeinsame Seniorenweihnachtsfeier
Weihnachtsbaumverbrennung 2013
2. Beerfelder Weihnachtsmarkt
Dankeschön Veranstaltung 2012
Volkstrauertag 2012
Mitfahrzentrale Oder-Spree
Unser Dorf hat Zukunft - Auszeichnungsveranstaltung
Landesvisite in Beerfelde
Beerfelder Erntefest 2012
KITA Kinderfest - Rasselumzug und Action
Beerfelder Dorffest 2012
8. Lange Nacht in Beerfelde
Ein Hauch Südamerika in Beerfelde
Tanz in den Mai
Ein schöner nützlicher Brauch
Weihnachtsbaumverbrennung 2012
Vorankündigung der Beerfelder Feste 2012
   
 

 

. Neue Fahrzeuge für die FFW

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Gemeindewehrführer André Bülow übergab am 27.12.2012 die neuen Fahrzeuge an die Ortswehren Beerfelde/Jänickendorf und Buchholz


Große Freude bei den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Beerfelde/Jänickendorf. Nach 34 Jahren hat der B 1000 („Georgi“) ausgedient. Seit Jahresende steht das neue Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF-W) mit 750 Liter-Wassertank für Einsätze im Gerätehaus bereit. Zum Ausstattungspaket des Iveco gehören ebenfalls ein Notstromaggregat, die Tragkraftspritze und 50 Meter Schlauchsystem für den Schnellangriff mit 750 Liter Wassertank.

Die Gemeinde Steinhöfel stellte für beide Fahrzeuge 160 Tsd. € bereit. Damit haben die Ortswehren eine weitere qualifizierte Ausstattung für ihre verantwortungsvolle Arbeit.
 
 

Das neue TSF-W (170 PS, 2,5-Liter-Maschine)

S. Andro und U. Wernsdorf zeigen voller
Stolz die Tragkraftspritze

Klaus-Dieter Pooch
(Text u. Fotos)

 

 

. Unsere gemeinsame Seniorenweihnachtsfeier

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„Alle Jahre wieder…“
so beginnt ein altbekanntes Weihnachtslied, welches wohl ein jeder von uns kennt und uns auf die Weihnachtszeit stimmungsvoll einstimmt. – Unsere gemeinsame Weihnachtsfeier der Ortsteile Beerfelde/Jänickendorf ist jetzt schon zur Tradition geworden und wird von den Senioren mit Freude und Dankbarkeit angenommen.

Mit herzlichen Worten begrüßten die Ortsvorsteher Horst Wittig und Norbert Jungbluth die 70 Senioren aus beiden Orten am 12.12.12 im Freizeitzentrum „Am Barschpfuhl“.

Besonders hervorgehoben und gewürdigt mit dem Rückblick auf die kulturellen Höhepunkte des Jahres 2012 wurde das unermüdliche Engagement vieler Senioren.
 

 
Die Tische waren festlich gedeckt und weihnachtliche Musik, von Herrn Kammer aus Heinersdorf vorgetragen, versetzte uns in die entsprechende Vorweihnachtszeit. Die Kinder der Kita „Glücksbärchen“ unter der Leitung von Frau Thöns boten uns wieder ein kleines Programm und den Kleinen war schon jetzt die vorweihnachtliche „Aufgeräumtheit“ anzumerken. Sie erhielten viel Beifall und wurden mit vielen Süßigkeiten beschenkt. Nach der weihnachtlichen Kaffeetafel trat der Chor der „Singgemeinschaft Storkow“ unter der musikalischen Leitung von Frau Hettfleisch auf. Eine Liedauswahl und Rezitationen, die uns begeisterten und viele zum Mitsingen mitriss. Die Senioren waren beeindruckt von der hervorragenden Darbietung, dankten mit großem Applaus und forderten mehrere Zugaben.
 

 
Ein wunderschön angerichtetes Büfett erwartete uns danach. Wie im Vorjahr sorgten die gesponserten Gänse vom Biohof aus Jänickendorf, Schönfelder Weg 1 für einen besonderen weihnachtlichen Leckerbissen. Dem großzügigen, kulinarischen Spender gilt unser aller Dank.

Anschließend wurde das Tanzbein geschwungen, die Stimmung war fröhlich und viele Themen wurden untereinander angesprochen und diskutiert.

Viel Lob und Anerkennung verdienten sich die fleißigen Helfer, die für die Bewirtung und Organisation sorgten. Ein großes Dankeschön gilt Frau Barbara Buhrow, Frau Ilona Raschke und Frau Heike Krenz. Danke auch an Herrn Axel Perroux, der wieder den Fahrdienst für die Senioren übernommen hatte. Für die wunderschöne Weihnachtsfeier, die in Regie von Ortsvorsteher Horst Wittig lag, gibt es von allen Seniorinnen und Senioren ein herzliches Dankeschön.

Norbert Jungbluth
Fotos: K.-D. Pooch
 

 

 

. Weihnachtsbaumverbrennung 2013

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. 2. Beerfelder Weihnachtsmarkt

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. Dankeschön Veranstaltung 2012

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Alle kamen. Der Ortsbeirat hatte zum 27. Oktober engagierte Bürger, Vertreter von Vereinen und Betrieben, Sponsoren und Unterstützer in das Freizeitzentrum geladen,  um Dank zu sagen.

Wenn sich das Jahr dem Ende neigt, ist es Zeit, Rückschau zu halten und Bilanz zu ziehen. Ortsvorsteher Horst Wittig konnte in seiner Rede auf eine erfolgreiche Bilanz verweisen:

Die traditionellen Feste waren 2012 wieder Höhepunkte im Dorfleben, der öffentliche Spielplatz ist fertig gestellt, der Barschpfuhl wurde saniert, die Aktion „Unser Dorf soll blühen“ hat Fuß gefasst, die Bewohner haben sich aktiv in den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ eingebracht, Ehrenamtler helfen, das gesellschaftliche Leben im Dorf zu gestalten von der Betreuung des „Lesestübchens“ bis zur kontinuierlichen und vielseitigen Seniorenarbeit. Das ist nur möglich durch das enge Zusammenwirken aller im Dorf.

Bürger, Vereine, Betriebe, Einrichtungen haben durch ihr Engagement großen Anteil an der weiteren Gestaltung des Ortes. Deshalb ist es schon eine gute Tradition, dass der Ortsbeirat allen ein herzliches DANKE sagt und gleichzeitig für die Vorhaben im nächsten Jahr eine aktive und ideenreiche Unterstützung einfordert.

Nach einem gemeinsamen deftigen Essen konnten alle Gäste bei Bier und Wein ihre Erfahrungen austauschen und den Abend in einer geselligen Runde ausklingen lassen.

Klaus-Dieter Pooch
(Text u. Fotos)

 

 

. Volkstrauertag 2012

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Zum Volkstrauertag 2012 versammelten sich wieder Einwohner am Gedenkstein für die Opfer der beiden Weltkriege auf dem Beerfelder Friedhof, um der Toten zu gedenken.

Pfr. Jörg Hemmerling und Ortsvorsteher Horst Wittig würdigten mit eindrucksvollen Worten die Besonderheiten dieses Tages gegen das Vergessen und legten ein Blumengebinde am Gedenkstein nieder.

Ortsvorsteher Horst Wittig führte aus: “
Der Krieg ist nicht undenkbar, aber es ist unangenehm, an ihn zu denken. Deshalb gibt es nur einen Weg, ihn zu vermeiden! ´Man muss ständig an ihn denken!´ (Physiker Edward Teller, 1908 – 2003). Er liefert uns damit die allerbeste Erklärung dafür, warum der Volkstrauertag niemals unnötig oder überholt sein wird. Auch in unserer heutigen Zeit sehen wir jeden Tag Bilder von Krieg und Gewaltherrschaft – ganz aktuell Israel/Gazagebiet! Wir stehen heute hier, um die Schrecken des Krieges nicht zu vergessen. Wir alle wissen, dass fast alle Kriege durch Finanzprobleme entstanden sind – und von denen gibt es ja gerade jetzt mehr als genug! Mit unserem Gedenken an die Toten der Weltkriege und der Gewaltherrschaft ergeht die Mahnung an die Lebenden – lasst keine Kriege und Gewalt gegen Menschen zu!“
 

 
Mit den Worten des „Totengedenken“ und einer Schweigeminute gedachten die Beerfelder der Opfer. Anschließend wurde traditionsgemäß zur gemeinsamen Kaffeetafel in den Gemeinderaum der Pfarrgemeinde eingeladen.

K.-D. Pooch

(Text u. Fotos)

 

 

. Mitfahrzentrale Oder-Spree

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Mitfahrzentrale Oder-Spree
Angebote / Gesuche von Mitfahrgelegenheiten

Die Mitfahrzentrale Oder-Spree ist eine Idee und Initiative vom IdeenCafe des Jugendfachtages (Oktober 2010) in der Gemeinde Steinhöfel.

Viele jüngere und ältere Menschen beklagten beim Fachtag, dass die Mobilität im ländlichen Raum eingeschränkt ist. Aber sie klagten nicht nur, sondern hatten eine handfeste Idee, wie die Mobilität für sich, für andere, für Jung und Alt verbessert werden könnte: mittels einer online Vermittlung von regionalen Fahrgemeinschaften!
 



BENUTZEN STATT BESITZEN - die Idee ist einfach: die Autos voller, die Straßen leerer, die Menschen mobiler und der CO2 Ausstoß reduzierter! Machen Sie mit und leisten Sie so einen Beitrag zum Klimaschutz.

Weitere Informationen unter:  www.mitfahrzentrale-oder-spree.de
 

 

. Unser Dorf hat Zukunft - Auszeichnungsveranstaltung

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„Unser Dorf hat Zukunft“
Auszeichnungsveranstaltung am 19. Oktober 2012 in Wiesenburg

Zur Delegation unseres Ortes gehörten: Grit Zilz (Jugendclub), Klaus-Dieter Pooch (Einwohner), Frank Höpfner (Unternehmer), Horst Wittig (Ortsvorsteher), Renate Wels (Bürgermeisterin) und Jana Fischer (Amt für Landwirtschaft des Landkreises Oder-Spree), die an der festlichen Auszeichnungsveranstaltung zum Abschluss des Landeswettbewerbs teilnahmen. Landessieger wurde der Ort Pretschen (Dahme-Spreewald), gefolgt von Groß Behnitz (Havelland). Sonderpreise für Jugendarbeit bzw. Bauen erhielten die Orte Mildenberg (Oberhavel), Dippmannsdorf (Potsdam-Mittelmark) und Cumlosen (Prignitz).
 

 
Der Vorsitzende der Bewertungskommission Dr. Harald Hoppe und Ulrike Finck, Moderatorin des RBB würdigten in ihrer Laudatio noch einmal die vielfältigen Initiativen und Aktivitäten der Einwohner, Einrichtungen und Betriebe unseres Ortsteiles Beerfelde und stellvertretend für die Bürger Beerfeldes wurden dem Ortsvorsteher und der Bürgermeisterin die Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme am Landeswettbewerb, Blumen und eine ca. 6 m große Linde für unseren Ort durch den Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft Jörg Vogelsänger und den Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg Karl-Ludwig Böttcher überreicht. Diese Anerkennung ist ein Ansporn für die Beerfelder, ihre Ziele für ein lebenswertes Dorf weiter zu verfolgen – denn Vieles wurde in den beiden letzten Jahren verwirklicht!

Zum Abschluss der Veranstaltung konnten sich alle Teilnehmer bei einer Ortsbesichtigung Wiesenburgs, die im letzten Wettbewerbszyklus Bundessieger und international erfolgreich waren, Erfahrungen sammeln und austauschen.


Klaus-Dieter Pooch
 

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Sehr geehrte Beerfelderinnen und Beerfelder
, leider konnten wir beim Landeswettbewerb nicht die ersten Plätze belegen, was auch sicherlich schwierig war unter den 16 Teilnehmern.


Aber wir waren dabei, haben unser Bestes gegeben und vielleicht klappt es beim nächsten Mal!

Trotzdem war es der Mühe wert, denn durch diese Zielstellung haben wir doch einiges weiter voran gebracht, z.B. unseren Spielplatz, unser blühendes Dorf usw.!

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Akteuren und bei Ihnen, sehr geehrte Einwohnerinnen und Einwohner für die geleistete Unterstützung für ein schönes und sauberes Dorf bedanken.


Machen wir gemeinsam weiter, der eingeschlagene Weg ist richtig und bringt unsere Dorfgemeinschaft weiter voran. Miteinander und gemeinsam stärken wir unsere Dorfgemeinschaft - Unser Dorf hat Zukunft!


Mit dankenden Grüßen
Horst Wittig

Ihr Ortsvorsteher

Fotos: K.-D. Pooch
 
Bild 1 Bild 2
Bild 3
Bildunterschriften:

1 – Laudatio für Beerfelde
2 – Würdigung durch Infrastrukturminister und GF
      des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg
3 – Gruppenbild aller Wettbewerbsteilnehmer „Unser Dorf hat Zukunft“
 

 

. Landesvisite in Beerfelde

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Am Montag, dem 20. August 2012, war es nun so weit. Die Bewertungsgruppe der Landesregierung unter Leitung von Dr. Harald Hoppe vom Infrastrukturministerium wurde vom Ortsvorsteher Horst Wittig pünktlich um 9.30 Uhr am Freizeitzentrum begrüßt. Hier war eine kleine Ausstellung vorbereitet und der Ortsvorsteher informierte die Gäste über die Aktivitäten und Entwicklung des Ortes.

Anschließend machte sich die sachkundige Bewertungsgruppe selbst ein Bild vom Ort. Im offenen Wagen ging es zügig von Einrichtung zu Einrichtung: Kindertagesstätte, Dorfladen, Wohngebiete und Gehöfte, Anger, Lesestübchen, Jugendclub und Kirche sowie die ethnologische Sammlung der Fam. Schneider wurden besichtigt. Dabei erfuhren die Vertreter vom Landfrauenverband e. V., vom Landesbauernverband e.V., vom Städte- und Gemeindebund Brandenburg, vom Landesamt für Denkmalpflege und des Ministeriums Interessantes über die zahlreichen Aktivitäten und Initiativen der Bewohner, Betriebe und Vereine.

Beerfelde war gut vorbereitet auf den Besuch. Betriebe, Vereine und Anwohner haben vorher fleißig an ihren Grundstücken „gewerkelt“ und dafür gesorgt, dass den Besuchern ein sauberes und gepflegtes Dorf gezeigt werden konnte. Dafür allen nochmals ein herzliches Dankeschön!

Unser Ort war der erste von 16 teilnehmenden Landkreisen am Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, der von der Bewertungsgruppe unter die Lupe genommen wurde. Im Abschlussgespräch äußerte sich die Kommission beeindruckt zum Gesehenen und wies darauf hin, dass am 19.Oktober 2012 die Entscheidung der Landesjury verkündet wird.

Bis dahin müssen wir noch gespannt sein!

Klaus-Dieter Pooch
(Text und Bilder)

ODF Fernsehen für Ostbrandenburg
Beitrag über Beerfelde "Jury besuchte Beerfelde"
>>> hier klicken...

 

 

 

. Beerfelder Erntefest 2012

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. KITA Kinderfest - Rasselumzug und Action

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Der Internationale Kindertag sowie das 10-jährige Bestehen der Kita „Glücksbärchen“ wurden bereits am 31.Mai 2012 in der Kita tüchtig gefeiert. Die Jugendfeuerwehr, der Jugendclub, der Jugendförderverein alpha mit dem Beerfelder Heim und die Kita hatten den Tag gemeinsam organisiert. Viele Dorfbewohner, Kinder und Eltern fanden sich zur Eröffnung auf dem Gelände der Kita ein und feierten gemeinsam. Bürgermeisterin Renate Wels und Ortsvorsteher Horst Wittig würdigten die kooperative Arbeit der Einrichtungen und überreichten einen Spendenscheck für eine Eisschleckerei. Das wurde von den Jüngsten auch herzlich angenommen und jeder konnte nach seiner Wahl ein Eis von Familie Lewerenz (Eiscafé) in Empfang nehmen.

Der Kuchenbasar bot reichlich Selbstgebackenes vom Kinderheim und Eltern zur Auswahl an. Wer Lust auf Herzhaftes hatte, bediente sich am Grillstand der Jugendfeuerwehr. Für die Kinder war ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet: Schatzsuche in der Sandkiste, Malen und Basteln bis hin zu sportlichen Aktivitäten auf dem Spielplatz oder der Hüpfburg. Für die Größeren gab es eine spannende und interessante Schatzsuche außerhalb des Geländes mit dem Jugendklub.

Der Höhepunkt aber war der Rasselumzug mit dem Clown Dudel-Lumpi durch das Dorf. Mit selbstgebastelten Rasseln, Musik und Gesang zog der fröhliche Zug der Kinder, Eltern und Großeltern über eine Stunde durch das gesamte Dorf. Unterwegs sorgte Dudel-Lumpi mit zahlreichen Animationen dafür, dass die Kinder immer wieder aktiv wurden und begeistert mitmachten, bis sie ausgepowert zum Ausgangspunkt zurückkehrten. Ein Dankeschön auch an die Kameraden der FFW, die den Rasselumzug durch das Dorf sicherten.

Eine Überraschung hatte sich auch Frau Sauer aus Schönfelde ausgedacht. Sie hat eine bunte Mischung Handpuppen mitgebracht und der Kita-Leiterin Frau Thöns für die Beschäftigung der Kinder überreicht. „Ich habe auf meinem Boden gekramt und aus den Kisten die uralten Puppen herausgesucht“, meinte sie. „Was sollen die Puppen hier herumliegen, die Kinder haben bestimmt Freude, wenn sie damit spielen können. So erfüllen sie noch einen guten Zweck“.

Klaus-Dieter Pooch

(Text und Fotos)

 

 

. Beerfelder Dorffest 2012

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. 8. Lange Nacht in Beerfelde

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Viele Bürger nutzten am 11. Mai die Möglichkeit, um im Rahmen der „8. Langen Nacht der Museen“ die geöffneten kulturellen Einrichtungen in 13 Orten unserer Region zu besichtigen. Allein 128 Besucher konnten durch Dr. Friedel Schneider und Frau Hannelore in der ethnologischen Sammlung der Familie im Ausbau Beerfelde begrüßt werden.

Für manche war es der erste Besuch, für andere war es lohnenswert mit Freunden und Bekannten diese Ausstellung noch einmal gemeinsam zu genießen. Die Gäste kamen u.a. aus Fürstenwalde, Berlin, Storkow, Hangelsberg, Frankfurt (Oder), Rathenow oder aus den umliegenden Orten. Familie Hollatz aus Woltersdorf besuchte das erste Mal die Ausstellung und war beeindruckt von der Vielzahl der Exponate und der Herzlichkeit der Gastgeber. Ebenso begeistert verließen alle anderen Besucher diese Ausstellung.

Sie waren beeindruckt von der Vielfältigkeit der gesamten Sammlung: - von Brauchtum - über Friedrich den Großen - bis hin nach Afrika. Die beeindruckende Fülle der Exponate von Kuriositäten und tatsächlichen Raritäten zog die Besucher in ihren Bann. Die Gäste genossen auch die Atmosphäre auf dem gepflegten Freigelände, nahmen dort einen Imbiss zu sich oder wandelten vorbei an Roller, Fahrrad, Motorrad zu den Landmaschinen und nutzten die Möglichkeit zu einer kleinen Tour mit dem Traktor. Von „Überwältigend!“ bis „Wahnsinnig!“ waren die Dankesworte an die Gastgeber beim Abschied verbunden mit dem Wunsch, diese Einrichtung noch stärker der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Familie Schneider hatte sich gründlich auf diesen Tag vorbereitet. Freunde, Enkeltochter mit Freundinnen aus dem Gymnasium nahmen die Gäste in Empfang und boten einen kleinen Imbiss an. Dr. Friedel Schneider und Ehefrau Hannelore führten unermüdlich die Gäste durch die Ausstellungsräume und beantworteten viele Fragen der Zuhörer. Extra für diesen Tag hatte der befreundete Konzertflötist Hans-Jürgen Pincus (aus dem norddeutschen Wedel) Flötenmusik auf einer CD eingespielt, wie sie am Hofe Friedrich des Großen in Sanssouci zur Zeit des Königs gespielt wurde. Diese Flötenklänge untermalten die Ausführungen der Gastgeber im Ausstellungsraum.
 
Prima war die Idee, in der Ausstellung des Schuhmacherhandwerks einen ehemaligen Gesellen über die Arbeit in der Schusterei Klaus (Lindenstraße) erzählen zu lassen. Für die Besucher war es interessant, in Wort und Bild von dem Zeitzeugen Egon Knobel (Rauen) über die Lehr- und Gesellenzeit informiert zu werden und mehr über die Arbeitsweise in der Schuhmacherwerkstatt zu erfahren.

Familie Schneider bedankt sich für das große Interesse und die positive Resonanz der Besucher sowie für die Unterstützung und Hilfe der Freunde bei der Umsetzung dieses erlebnisreichen Tages.

Klaus – Dieter Pooch
(Text und Fotos)
 

 

. Ein Hauch Südamerika in Beerfelde

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Chile, Argentinien, Brasilien sind einige der Länder in Südamerika, die zu den natürlichen Brutgebieten der Schwarzhalsschwäne gehören. Seit Ende Februar bereichert ein Paar dieser schönen Entenvögel auch unseren Ort. Sie werden gegenwärtig auf dem kleinen Dorfteich gegenüber dem „Sonnenhof“ angesiedelt.



Für die Einwohner immer ein Anlass, auf dem Spaziergang zu verharren und den anmutigen Tieren zuzusehen, wie sie ihre Runden auf dem Teich ziehen. Unsere Schwarzhalsschwäne werden in der Eingewöhnungsphase liebevoll von Familie Strauss betreut und erfreuen sicherlich die Gemüter der Beerfelder. Das war auch das Anliegen des Ortsbeirates. Deshalb wurde ein
kleiner Teil des Preisgeldes aus dem Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ für die Anschaffung dieser Tiere bereitgestellt und somit ein weiterer Beitrag zur Gestaltung der Atmosphäre in unserem Ort geschaffen. Natürlich sind die Schwäne kein Import aus Südamerika, aber sie bringen einen Hauch aus ihrem Ursprungsland mit in unseren Ort. Herr Wittig und Herr Puhlmann haben das Pärchen aus Treppendorf in Thüringen (zwischen Weimar und Rudolstadt) geholt und hoffen, damit einen neuen Anziehungspunkt für die Erwachsenen und Kinder geschaffen zu haben. Sicherlich werden die Bewohner unseres Dorfes viel Freude an den Tieren haben.

Unsere Einwohner haben sich in der zurückliegenden Zeit dem Aufruf „Unser Dorf soll blühen“ aktiv beteiligt. Es wurden auf den Grünstreifen und Angerflächen nicht nur Frühblüher gesteckt, sonder auch die Hauseingänge mit Blumenkübeln bzw. –schalen verschönert. Die Flächen und Straßen bieten allen Besuchern einen sauberen und gepflegten Eindruck Dafür gebührt allen Einwohnern Dank verbunden mit dem Wunsch, auch weiterhin aktiv an der Gestaltung mitzuwirken. Als Sieger des Kreiswettbewerbs haben wir die notwendige Antragstellung für den Landeswettbewerb 2012 „Unser Dorf hat Zukunft“ eingereicht. Die Bewertungsgruppe der Landesregierung Brandenburg wird im August die 16 teilnehmenden Orte bereisen und bewerten. Beerfelde wird am 20. August in Augenschein genommen und wir hoffen, dass wir uns gut präsentieren können.


Klaus – Dieter Pooch

(Text und Foto)

 

 

. Tanz in den Mai am 30. April 2012

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. Ein schöner und nützlicher Brauch

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Das neue Jahr war gerade mal wenige Tage alt, und die meisten der Weihnachtsbäume von 2011 standen noch in voller Pracht in den Beerfelder Wohnstuben, als hier schon zu lesen war, wann im nächsten Jahr die Weihnachtsbaumverbrennung stattfinden soll. Diesen Termin sollte man sich schon mal vormerken; denn egal, wie dann das Wetter sein wird, es wird bestimmt, wie alle Jahre zuvor und wie auch in diesem Jahr, wieder ein fröhliches und geselliges Treffen der Beerfelder Bevölkerung am Barschpfuhl.

Einen Nadelbaum zur Weihnachtszeit  als Weihnachtsbaum oder je nach Region auch als Christ- oder Tannenbaum in Kirchen, Wohnungen und in Ortschaften aufzustellen und mit Lichterketten, Kerzen, Glaskugeln, Lametta, Engeln oder anderen Figuren zu schmücken, ist urdeutsches Brauchtum, allerdings ohne historisch nachweisbaren Anfang. Es ist jedoch bekannt, dass dieser Weihnachtsbrauch sich im 19. Jahrhundert von Deutschland aus über die ganze Welt verbreitete. Wer aber hatte die geniale Idee, dass man die Bäume, nachdem sie in der dunklen Jahreszeit unsere Wohnungen geschmückt, unser Gemüt erwärmt und die Herzen erhellt hatten, nicht achtlos der Müllentsorgung überantwortet oder wie in Schweden an einem ganz bestimmten Tag nach Weihnachten einfach aus dem Fenster wirft, sondern sie an einer zentralen Stelle im Ort feierlich verbrennt? Was ist wohl die Faszination dieses eigentlich traurigen Anlasses, dass man mit der noch frischen Erinnerung an die diesjährige Baumverbrennung, schon auf die nächste freuen kann?

 

Unbeeindruckt von solcherlei Fragen und auch nicht von der an diesem Tag gewiss interessanten Sportschau zurückgehalten zogen am zweiten Sonnabend des neuen Jahres die Beerfelder mit Kind und Kegel und einem Weihnachtsbaum im Schlepptau zu Barschpfuhl. Es sollen etwa 150 Leute gewesen sein. Das hatte ein gewissenhafter Mitbürger nachgezählt.

 

Bei der früh einsetzenden Dämmerung hatte sich auf dem Festplatz vor dem Freizeitzentrum also nahezu ein Viertel der Einwohner versammelt. Sie standen in Gruppen zusammen und tauschten die neuesten Geschichten aus oder nutzten diese Gelegenheit, um Nachbarn und Freunden ein glückliches neues Jahr zu wünschen. Die Kameraden der ortsansässigen freiwilligen Feuerwehr hatten da nicht nur bereits einen Scheiterhaufen aufgebaut, sondern auch Vorkehrungen für das leibliche Wohl getroffen. Da gab es für diejenigen, bei denen sich nach Mittagessen und Kaffeetrinken schon wieder erster Hunger eingestellt hatte, herrliche knusprige Rostbratwürste, bei deren Duft auch mancher schwach wurde, der bis dahin gar keinen Hunger verspürt hatte. Na, und für ein Bier oder für einen Becher Glühwein – mit oder ohne Schuss – braucht man keine Signale, dafür findet sich zwischen Leber und Milz immer ein freies Plätzchen.

 

Im Westen, in Richtung Hangelsberg, hatte sich die Sonne gerade verabschiedet. Ihr letztes Licht hatte den Horizont in einem schmalen Streifen orange gefärbt. Am dunkler werdenden Himmel leuchteten schon einige helle Sterne, darunter sicher auch die Venus, der Abendstern. Vielleicht waren es aber nur Flugzeuge im Landeanflug auf Schönefeld oder Tegel. Doch ich wette, die meisten hatten jetzt nur noch einen Blick für die Flammen, die durch das trockene Nadelholz kräftig aufloderten, nachdem die Kameraden der FFW Beerfelde es auf den gerade entzündeten Haufen geworfen hatten. Der Wind kam aus nordwestlicher Richtung und blies die Funken über den Barschpfuhl. Also versammelte man sich im Halbkreis auf der gegenüberliegenden, dem Wind zugewandten, Seite des Feuers. Mancher Kamerad der FFW wird beim Blick in die Flammen froh gewesen sein, dass sie nicht von einem brennenden Haus, einer Scheune oder einem Waldstück herrührten, und vielleicht hat auch der Eine oder Andere beim Anblick der in den Flammen verzehrenden Bäume an das viele Geld gedacht, was ein solcher Baum mittlerweile kostet und nun endgültig in Rauch aufgeht, vielleicht aber auch mit Wehmut an die zurückliegenden und nun leider endgültig zu Ende gegangenen Feiertage.         

Aber, wie gesagt, der Termin für das nächste Weihnachtsbaumverbrennen steht schon fest. Wir können uns darauf ein ganzes Jahr freuen; es sei denn, diese Veranstaltung muss ausfallen, weil die Bäume dann so teuer geworden sind und man sich einen geschmückten Nadelbaum zu Weihnachten nicht mehr leisten kann.
 
Hans-Joachim Aschenbrenner

Fotos: K.-D. Pooch

 

 

. Weihnachtsbaumverbrennung 2012

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. Vorankündigung der Beerfelder Feste 2012

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